Beziehungsgestaltung, kommunikative Grundfertigkeiten, allgemeine Familienpsychologie, un- günstige Paar- und Familiendynamik und der therapeutische Umgang damit, Zuweisungskonzext,
Settingwahl, Erstinterview, Auftragsklärung.

Auseinandersetzung mit der eigenen Entwicklungs- und Familiengeschichte. Erkennen der Besonderheiten der Herkunftsfamilie und deren Auswirkungen auf das eigene Leben und die therapeutische Arbeit. Kompetenzen wie Empathie, Wahrnehmungsfähigkeit, Authentizität und Reflexionsfähigkeit werden geschärft. Soziale Kompetenzen in der Gruppe werden erlebt.

Individuums-orientierte Diagnostik
mit Amatya Mackintosh

  • psychopathologische Befunde nach AMDP
  • Einführung in die Testverfahren Scid-CV (DSM-5) und ISR (ICD-10)
  • Diagnostik anhand von Fallbeispielen


- Bausteine syst.-ressourcenorientierter Psychotherapie wie Zirkularität, Kybernetik II, Konstruktivismus, Konstruktionismus, Konzept der Kundigkeit
- Therapieplanung & –gestaltung: Therapeutisches Vorgehen beim Aufbau des Beratungssystems

Von der Paar- und Familientherapie zur systemischen Therapie

  • Einführung in die systemische Therapie
  • Geschichte und Schulen der Familientherapie 
  • Salutogenetische Konzepte wie Kohärenzgefühl
  • Resilienz
  • Prämissen systemisch-ressourcenorientierter Psychotherapie
  • Psychotherapie als Initiierung von Selbstorganisationsprozessen
  • Generische Prinzipien nach Schiepek als Unterstützung für die Fallkonzeption
  • Das wilob-Modell

Die eidgenössisch anerkannte Psychotherapie-Weiterbildung 2025–2029 richtet sich an angehende Psychotherapeut:innen, die ihre fachliche Kompetenz vertiefen und sich auf die eidgenössische Anerkennung vorbereiten möchten.

Im Rahmen der Weiterbildung wird den Teilnehmenden ein digitaler Kursordner zur Verfügung gestellt, der folgende Inhalte und Funktionen umfasst:

  • Supervisionsgruppenordner: Austausch- und Dokumentationsbereich für die Supervisionsgruppen.

  • Organisatorische Dokumente: Alle relevanten Informationen zu Terminen, Richtlinien und administrativen Abläufen.

  • Austauschplattform:

    • Kommunikation zwischen Teilnehmenden

    • Kommunikation zwischen Supervisor:innen

    • Austausch innerhalb der Intervisionsgruppen

  • Abgabebereiche:

    • Intervisionsprotokolle

    • Selbstkontrollblatt

    • 8 Fallberichte

    • 3 Falldokumentationen

Die Weiterbildung kombiniert theoretische Inhalte, praktische Übungen und den kontinuierlichen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Sie unterstützt den individuellen Lernprozess, fördert kollegiale Vernetzung und stellt sicher, dass alle geforderten Ausbildungsnachweise effizient gesammelt und eingereicht werden können.